Primär-Karte
Dunkelgrüne Fläche mit weißem Text — Kontrast 5,63:1.
Sichtbarer Style Guide & maschinenlesbare Spezifikation
Dieses Designsystem bündelt Farben, Typografie, Layout und UI-Bausteine aus dem Corporate Design der Grünen Österreich, damit alle Grüne-AT-Repos und -Tools ein einheitliches Erscheinungsbild teilen. Diese Seite dokumentiert das vollständige Vokabular von design-system.css — und nutzt es dabei selbst: jeder Seitenkopf, jede Karte, jedes Raster ist mit den echten gat--Klassen gerendert, nicht nachgebaut.
Sie richtet sich an Menschen als Referenz und an LLMs als lesbare Spezifikation. Der maschinenlesbare Teil steht im Abschnitt Spezifikation.
Das Farbsystem besteht aus vier Marken-Primitiven (1:1 aus dem CD-Quickguide), zwei neutralen Web-Ergänzungen und acht semantischen Aliasen. Komponenten verweisen ausschließlich auf die Aliase — so bleibt die Markenfarbe an einer Stelle änderbar.
Die vier Markenfarben des grünen Corporate Designs. Der HEX-Wert ist maßgeblich.
Web-Ergänzung — der CD-Quickguide definiert nur die vier Markenfarben. Für Web-Text und -Hintergrund werden zwei Neutraltöne ergänzt.
Acht rollenbasierte Aliase, die auf die Primitive bzw. Neutrals verweisen. Komponenten nutzen ausschließlich diese Aliase.
Eine additive, entsättigte Schicht für Datenwerkzeuge mit langen Lesestrecken (Tabellen, Diagramme, Auswertungen). Die Marken-Tokens bleiben unverändert; Konsumenten wählen, welche Schicht sie binden. Alle Werte stehen unter --gat-web-*.
Kategoriale Palette für Datenvisualisierung. Niedrige Sättigung für lange Lesestrecken, semantisch belegt. Identische Reihenfolge in gat-charts.js als PALETTE.
Drei Schrift-Tokens, eine modulare Größenskala (Basis 1rem, Ratio 1,25) und zwei Zeilenabstands-Faktoren aus dem CD-Quickguide. Die Headline- und Copy-Rolle nutzen Barlow Semi Condensed als freien Ersatz für das kommerzielle Gotham Narrow.
Barlow Semi Condensed — Headline-Rolle
Barlow Semi Condensed — Fließtext und UI-Beschriftungen.
Vollkorn — Hervorhebung und Zitat.
Vier Textklassen, jeweils echt gerendert plus Markup. Sie setzen nur Schrift, Größe, Zeilenabstand und Textfarbe — keine Fläche.
Eine Subline fasst die Headline in einem Satz zusammen.
Fließtext trägt die ausführliche Information. Er nutzt den weiten Copy-Zeilenabstand von 1,3, damit längere Absätze gut lesbar bleiben — auch über mehrere Zeilen hinweg.
Ein Satz mit einer besonders betonten Stelle im Vollkorn-Schnitt.
Sechs Größen-Tokens als Specimen-Reihe. Die rem-Werte folgen einer modularen Skala mit Ratio 1,25; die Pixel-Angaben gelten bei einer Browser-Basis von 16 px.
--gat-text-micro (v2.1.1) ist ausschließlich für dichten Caption-Kontext — Glossar-Sub-Labels, Tabellenfußzeilen, Meta-Tags. Nicht für Lese-Text verwenden.
Zwei einheitslose Multiplikatoren direkt aus dem CD-Quickguide. Sie werden unverändert als line-height gesetzt.
Enger Headline-Zeilenabstand
über mehrere Zeilen
für kompakte Schlagzeilen
Weiter Fließtext-Zeilenabstand
über mehrere Zeilen
für gut lesbare Absätze
Fünf Layout-Klassen, sechs Abstands-Tokens, vier Komponenten-Maße und zwei Breakpoint-Tokens. Die Rasterklassen brechen ohne Media-Query selbsttätig um.
.gat-container begrenzt die Lesebreite auf 72rem und zentriert den Inhalt mit seitlichem Padding — jeder Abschnitt dieser Seite sitzt darin. .gat-section setzt den vertikalen CD-Abstandsrhythmus; auch dieser Abschnitt ist eine gat-section.
Sechs Abstands-Tokens für eine konsistente Layout-Rhythmik, Basis 0,25rem. Die Balkenbreite entspricht dem Token-Wert.
Komponenten-Maße — damit keine Komponente harte px-/rem-Werte verwendet. v2.1.1 ergänzt zwei Web-Token-Lücken (--gat-web-radius-mini, --gat-web-input-min-h).
| Token | Wert | Verwendungszweck |
|---|---|---|
| --gat-radius-sm | 0.25rem | Kleine Rundung — Buttons, Badges. |
| --gat-radius-md | 0.5rem | Karten-Rundung. |
| --gat-border-width | 2px | Standard-Strichstärke — z. B. Sekundär-Button-Outline. |
| --gat-container-max | 72rem | Maximale Inhaltsbreite. |
| --gat-web-radius-mini | 4px | v2.1.1 — Mini-Lozenge-Rundung für Inline-Tags und Chips. .gat-tag nutzt diesen Wert seit v2.1.1 (war 999px Pill in v2.0/v2.1). |
| --gat-web-radius-control | 6px | Formular-/Control-Rundung — Inputs, Select, Buttons. |
| --gat-web-radius-card | 10px | Card- und Panel-Rundung — Modal, Panel, Callout-rechts. |
| --gat-web-input-min-h | 44px | v2.1.1 — WCAG-Touch-Target-Floor auf .gat-input/.gat-select/.gat-textarea. Konsumenten mit dichter Pointer-Optik überschreiben den Token nach unten. |
Zwei Breakpoint-Tokens, ausschließlich zur Dokumentation.
| Token | Wert |
|---|---|
| --gat-breakpoint-sm | 36rem |
| --gat-breakpoint-md | 48rem |
Hinweis: @media-Bedingungen können kein var() lesen. In design-system.css stehen die rem-Werte daher direkt in den Media-Queries; diese Tokens dienen rein der Nachvollziehbarkeit.
Alle UI-Bausteine als live gerendertes Beispiel plus HTML-Markup. Die Komponenten-Selektoren sind flach, einklassig und gat--präfixiert.
Der Seitenkopf ganz oben auf dieser Seite IST das Live-Beispiel für die weiße Brandbar: .gat-header, .gat-header__inner, .gat-header__brand, .gat-header__logo (echtes <img>), .gat-header__wordmark, .gat-header__nav-list und .gat-header__nav-current. Eine schmale grüne Akzentlinie sitzt am unteren Rand; die Navigation bricht auf schmalen Viewports um statt ein Hamburger-Menü zu nutzen.
v1.x-Konsumenten, die die dunkelgrüne Brandbar beibehalten möchten, ergänzen den Opt-in-Modifier .gat-header--dunkel — gleiches Markup, dunkler Hintergrund, weißer Text.
.gat-header--kompakt erzwingt eine einreihige Brandbar mit kleinerem Padding und Text-Truncation (flex-wrap: nowrap, min-width: 0 auf den Sub-Elementen). Sinnvoll für search-first-Layouts mit Brandbar + Search-Trigger + Nav, wenn die Standard-Header in eine zweite Reihe umbrechen würde.
Horizontale Abschnitts-Navigation, gedacht direkt unter der Seiten-Headline im Hauptcontainer — die ruhige Alternative zum vertikalen Seitenmenü. Die Reiter sitzen auf einer Hairline-Grundlinie; der aktive Reiter trägt eine dunkelgrüne Markierung. Optionale .gat-toolnav__label-Gruppen strukturieren längere Navigationen, geplante Schritte bleiben als .gat-toolnav__item--disabled sichtbar.
Ein Basis-Button mit Pflicht-Modifier. .gat-btn allein liefert nur Layout und Schrift — die Farbwelt kommt immer über --primary oder --secondary.
.gat-card wird nie nackt verwendet — immer mit --primary oder --secondary. Titel und Body erben die Textfarbe der Variante und sitzen so kontrastrichtig auf ihrer grünen Fläche.
Dunkelgrüne Fläche mit weißem Text — Kontrast 5,63:1.
Hellgrüne Fläche mit Anthrazit-Text — Kontrast 6,09:1.
Vier Inline-Elemente aus dem Corporate Design: die Magenta-Unterstreichung, die gelbe Hervorhebung und der gedrehte „Störer" in zwei Varianten.
Ein Satz mit einer unterstrichenen Stelle und einer gelb hervorgehobenen Stelle.
Die zwei häufigsten Fehlpaarungen — und wie es richtig aussieht.
Richtig
.gat-card trägt immer --primary oder --secondary; Anthrazit-Text auf Hellgrün.
Falsch
.gat-card ohne Varianten-Modifier — transparente Fläche, der Inhalt wirkt „kaputt". Und: weißer Text auf Hellgrün oder Gelb fällt durch den Kontrast, Hellgrün/Gelb tragen ausschließlich Anthrazit-Text.
Strukturelle Bausteine für lange Lesestrecken: Hinweise, Abschnitts-Köpfe, Hero-Streifen, Tags und der Skip-Link.
Hinweis-Panel mit grünem Linksrand; bündelt zusätzliche Erläuterungen oder Hinweise zu einem Abschnitt. v2.1 ergänzt fünf semantische Modifier (--info, --warn, --error/--danger, --success, --legal). Der unbenannte .gat-callout bleibt visuell wie in v2.0 (= info).
Optionales Subelement .gat-callout__icon als reiner Slot. Das DS liefert keine Icons — der Konsument inseriert ein eigenes SVG oder einen Buchstaben.
Optionales Subelement .gat-callout__lead für kurze Prefix-Labels („Hinweis:", „Wichtig:", „Hinweise zum Rechtsstand:"). Ersetzt das manuelle <strong> am Absatzanfang — eigenes Subelement, fett, dezenter Bottom-Spacing.
Kopf eines Inhalts-Abschnitts mit Subline. Erzwingt einheitliches Spacing zwischen Titel, Lead und folgendem Inhalt.
Erklärungs-Lead unter dem Titel. Max-Breite begrenzt den Lesefluss.
Hero-Streifen am Seitenanfang einer Inhalts-Seite, mit Titel und größerem Intro-Text.
Ein einleitender Absatz im Hero-Stil: größer als Fließtext, web-tauglicher Text-Soft-Ton, weiche Max-Breite.
Lozenge-Badge für Status, Kategorien oder Meta-Informationen. v2.0 brachte --neutral, --info, --pflicht, --risiko. v2.1 ergänzt die semantische Familie --ok/--success, --warn, --error/--danger. v2.1.1 wechselt die Rundung von Pill (999px) auf --gat-web-radius-mini (4px) — passt besser zu Inline-Tags in dichten Tabellen. Wer die alte Pill-Form will, setzt lokal .gat-tag { border-radius: 999px; }.
Erstes interaktives Element der Seite; wird beim Fokussieren (Tab-Taste) sichtbar und springt zum Hauptinhalt. Auf dieser Seite ist er als allererstes Body-Element gesetzt — beim Laden der Seite einmal Tab drücken, um den Skiplink zu sehen.
Search-Highlight-Atom für Pagefind-Excerpts, On-Page-Search-Treffer oder hervorgehobene Token. Der Browser-Default für <mark> ist ein greller Highlighter, der mit der Marken-Palette beißt — v2.1.1 resettet natives <mark> per :where(mark)-Selektor (Spezifität (0,0,0), ohne Sieg überschreibbar) auf eine DS-konforme Optik und liefert parallel die explizite Klasse .gat-mark für Span-Wrapping in JS-Render-Pipelines.
Treffer in einer Excerpt-Zeile, automatisch via nativem Pagefind-Markup — oder explizit per Klasse im JS-Render-Pipeline-Span.
HC-Pendant: in .gat-mode-hc wird der Treffer auf Gelb-auf-Anthrazit gespiegelt — bleibt sichtbar in der HC-Palette.
v2.1 ergänzt eine strikt additive Form-Primitives-Familie. Native HTML-Elemente bekommen die Klasse direkt; das DS liefert Optik und States (default, hover, focus-visible, disabled, readonly, invalid), kein Verhalten. Der optionale .gat-field- Wrapper bündelt Label, Hint und Fehlertext.
.gat-input deckt text/number/url/email/ tel/search/password/date ab. .gat-field gruppiert Label, Eingabe, Hinweis und Fehlertext.
Sechs States, alle aus dem gleichen Token-Set: default, hover, focus-visible, disabled, readonly, invalid.
Native Inputs mit eigener Optik via accent-color. Konsumenten wickeln eine Checkbox oder Radio in .gat-check für das Label-Layout; mehrere Radios sammeln sie in .gat-radio-group.
v2.1 ergänzt eine opt-in-Klasse für das native <dialog>-Element. Konsumenten rufen showModal()/close() selbst auf; das DS liefert Backdrop, Schatten, Radius und das Sub-Element-Layout (__head, __title, __close, __body, __actions). Esc und Klick auf Backdrop schließen das Dialog nativ.
Knopf öffnet das Dialog via showModal(). Esc und der Schließen-Knopf schließen es.
Empfohlenes Muster — Konsumenten fügen einen Click-Handler auf das Dialog selbst hinzu und prüfen, ob der Klick außerhalb des Inhalts war.
Tabs und Switcher zum Navigieren zwischen Inhalts-Sichten oder Filter-Ebenen. Konsumenten attachen JS-Listener, die die .is-active-Klasse zwischen den Buttons umschalten — das DS liefert nur die Optik.
Folder-Tab-Optik mit Inset-Schatten als aktive Markierung. Tab-Mindestgröße 1.08rem für gute Lesbarkeit auch im Datenwerkzeug-Kontext.
Inhalt des aktiven Tab-Panels. Ein Einblend-Keyframe (gat-tab-panel-ein) macht den Wechsel weniger abrupt; prefers-reduced- motion reduziert ihn automatisch.
Ruhige Segment-Gruppe für Filter- und Modus-Auswahlen. Mindestgröße 0.98rem.
Bausteine für Tools mit langen Lesestrecken (Tabellen, Diagramme, Auswertungen). Sie nutzen die --gat-web-*- Schicht und stehen optisch deutlich ruhiger als die Marken-Karten.
Einzelne Kennzahlen, mit semantischer Akzentlinie obenauf. Vier Varianten: --hero (grüne Tönung), --ertrag, --aufwand, --netto.
Rahmen für einen Inhaltsblock mit Kopf, Body und optionaler Note. Body bekommt Padding; der Modifier __body--table hebt das Padding für randlose Tabellen wieder auf.
Hinweis: alle Werte sind Demo-Daten. Real-Werte werden vom Konsumenten-Tool nachgeladen.
Der Body-Teil ist die Bühne für den eigentlichen Inhalt: Tabellen, Diagramme, Listen, alles. Erstes und letztes Kind werden automatisch ohne zusätzlichen Außenabstand gerendert.
Die .gat-table-Familie liefert eine sticky-Head-Datentabelle mit optionalem Zebra-, Compact-, Dense- und Sticky-erste-Spalte-Modifier. Sortierung und Selektion sind Konsumenten-JS — das DS liefert nur die Optik und die Funktionsklassen .is-active / .is-desc.
.gat-table--zebra alterniert die Zeilenhintergründe. .gat-table__sortable markiert sortierbare Spaltenköpfe mit einem dezenten Pfeil-Indikator (CSS-Pseudo, kein Bild-Asset). Die mittlere Spalte ist hier aktiv- sortiert (.is-active). Die numerische Spalte nutzt .gat-table__num für rechtsbündige, tabellarische Ziffern.
| Gemeinde | Einwohner | Budget € | Status |
|---|---|---|---|
| Herzogenburg | 9 320 | 12 480 000 | geprüft |
| Traismauer | 5 870 | 7 920 400 | offen |
| St. Pölten | 57 100 | 204 100 000 | geprüft |
| Krems | 25 200 | 86 740 100 | in Arbeit |
| Summe | 97 490 | 311 240 500 |
.gat-table--compact reduziert das Zellpadding; .gat-table--dense schaltet zusätzlich auf --gat-text-micro (~11 px) für datenreiche Vergleichstabellen.
| Schrift | Gewicht | px | rem |
|---|---|---|---|
| Barlow Semi Condensed | 400 | 16 | 1,00 |
| Barlow Semi Condensed | 700 | 20 | 1,25 |
| Vollkorn | 900 italic | 25 | 1,56 |
.gat-table--sticky-col hält die erste Spalte beim horizontalen Scrollen sichtbar. Wirkt nur innerhalb von .gat-table-scroll.
| Maßnahme | 2024 | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kinderbetreuung | 120 | 135 | 142 | 150 | 158 | 165 |
| Straßeninstandhaltung | 88 | 92 | 97 | 99 | 104 | 108 |
| Wasserversorgung | 54 | 56 | 59 | 62 | 66 | 68 |
Datei-Upload-Zone mit vier visuellen States. Drag/Drop-Listener implementiert der Konsument und schaltet die Funktionsklassen .is-dragover bzw. .is-error.
Gestrichelter Rand, leicht entsättigter Hintergrund. .gat-dropzone__trigger ist der Sekundär-Button als File-Picker-Fallback.
Datei hierher ziehen
PDF, CSV oder XLSX — max. 10 MB
Konsument toggelt die Klasse während des nativen dragenter / dragleave-Lifecycles. Rand wird durchgehend, Hintergrund nimmt den Marken-Tint an.
Loslassen zum Hochladen
budget-2026.csv
Nach fehlgeschlagenem Upload — Konsument setzt die Klasse und ergänzt einen erklärenden Hinweis.
Upload fehlgeschlagen
Datei zu groß (max. 10 MB). Bitte erneut versuchen.
Kurzlebige Status-Notifications. Container .gat-toaster ist fix-positioniert (Default unten-rechts), die einzelnen .gat-toast-Karten stapeln sich mit Slide-in-Animation. Lifecycle (Anzeige, Auto-Dismiss, Schließen) ist Konsumenten-JS. Hier sind die vier Varianten statisch demonstriert — der Toaster ist nicht auf position: fixed geschaltet, damit die Doku-Seite nicht überlagert wird.
Sticky Action-Bar für Massen-Aktionen und Selektions-Operationen. Default ist .gat-toolbar sticky am unteren Rand des Scroll-Containers; .gat-toolbar--top kippt nach oben.
Sticky am oberen Rand — typisch für persistente Filter-/Such-Bars.
Sticky am unteren Rand — typisch für Massen-Aktionen nach Selektion (z. B. „3 ausgewählt → Löschen / Verschieben").
Eine zugängliche High-Contrast-Variante über die Tailwind-v4 Custom-Variant gat-mode-hc. Aktiviert wird sie durch Setzen der Klasse .gat-mode-hc auf <body> oder einem Ancestor. Das DS liefert die Variant und Komponenten-Overrides; der Toggle-Knopf ist Konsumenten-Sache.
Der Knopf hier setzt document.body.classList.toggle('gat-mode-hc') per Klick. Wenn aktiv, schaltet die gesamte Seite auf Anthrazit + Gelb + Magenta-Akzent um.
Folgende DS-Komponenten werden in gat-mode-hc automatisch umgestylt: .gat-header, .gat-callout, .gat-panel, .gat-metric-card, .gat-btn--primary/--secondary, .gat-tag--*, .gat-tab.is-active, .gat-switch-btn.is-active, .gat-skiplink.
Übergreifende A11y- und Druck-Regeln, die für alle DS-Komponenten gleichzeitig greifen. Konsumenten passen nur die Tokens an, falls überhaupt nötig — der Rest läuft automatisch.
Ein gemeinsamer Fokus-Ring liegt auf allen interaktiven DS-Elementen (Buttons, Skiplink, Tag, Tab, Switch-btn, Header-Brand-Link). Konsumenten verändern bei Bedarf --gat-web-focus-ring und --gat-web-focus-offset — der Selektor- Block bleibt unverändert.
Wenn das OS oder der Browser die Bewegungs-Reduktion eingestellt haben, werden alle Transitions und Animationen auf 0.01ms gekürzt — Konsumenten brauchen nichts zu tun. Testbar in den Entwickler-Tools per „Emulate CSS media feature prefers-reduced-motion".
Eine zusammenhängende Druck-Stylesheet sorgt für saubere Ausdrucke: Weißer Hintergrund, schwarzer Text, Header ohne Schatten/Nav, Panels und Metric-Cards mit Hairline-Rand statt Schatten, keine Akzent-Linie obenauf, intelligente break-inside-Regeln für Tabellen und Headings. Bedienelemente, die im Druck nicht erscheinen sollen, bekommen die Klasse .gat-no-print.
Konvention für einen klebrigen Seitenkopf: position: fixed auf .gat-header, pointer-events: none am Header und : auto an seinen Kindern, damit Klicks „durch" den Header auf darunter liegende Elemente fallen können wenn die Maus den freien Platz im Header trifft. Konsumenten ergänzen eine zur Header-Höhe passende scroll-padding-top:
Chart-Palette und ECharts-Helfer als ES-Modul. Konsumenten importieren das Modul direkt von der Pages-URL — kein npm, kein Build-Schritt, kein Vendoring. ECharts selbst bringen Konsumenten via eigenem CDN-Import mit.
Acht kategoriale Farben für Datenvisualisierung — identische Reihenfolge in CSS (--gat-web-chart-1..8) und JS (PALETTE[0..7]). Die Swatches sind direkt aus dem Token-Layer gerendert.
Das Modul gat-charts.js wird vom Pages-Workflow als statische Datei mitgeliefert. Konsumenten importieren es direkt aus dem Konsumenten-JS:
ECharts selbst wird unabhängig vom Konsumenten geladen (eigener CDN-Import). Das DS bündelt ECharts bewusst nicht, um Vendoring zu vermeiden und Versions-Drift zu erlauben.
Vier Grundregeln aus dem CD-Quickguide für das Zusammenspiel von Logo, Schutzzone, Textabständen und Flächen. Sie sind formatabhängig und bewusst nicht als Tokens hinterlegt — es gibt in design-system.css keinen --gat-*-Wert für M oder das Logo-Verhältnis. Sie werden hier als Prinzip dokumentiert.
Rund um das Logo bleibt ein Freiraum frei von anderen Elementen. Das Maß M = 0,06 × kurze Kante des Mediums. Auf einem A4-Hochformat (kurze Kante 210 mm) sind das rund 12,6 mm.
Die gestrichelte Linie markiert die Schutzzone M rund um das Logo.
Die Logo-Größe leitet sich aus der Schutzzone M ab: 3 × M im Print, 2,5 × M im Digitalen. So bleibt das Logo über alle Formate hinweg proportional.
Print — 3 × M
Digital — 2,5 × M
Der Abstand Headline ↔ Subline entspricht dem Abstand Headline ↔ Copy und beträgt jeweils X × 2 — X ist die Basiseinheit des jeweiligen Layouts.
Headline
Abstand = X × 2
Subline
Abstand = X × 2
Fließtext …
Die zentrale CD-Grundregel: Typografie steht immer auf einer grünen Fläche. design-system.css erzwingt das strukturell — .gat-header und die .gat-card-Varianten setzen Fläche und den passenden on-*-Textton gemeinsam.
Headline auf dunkelgrüner Fläche
Weißer Text auf Dunkelgrün — Kontrast 5,63:1.
Der folgende Block ist die maschinenlesbare Fassung dieses Style Guides — ein eingebetteter <script type="application/json">-Datenblock (kein ausführbares JavaScript). Er enthält das geschlossene Vokabular: alle 22 --gat-*-Tokens, alle 22 .gat-*-Klassen und die Nutzungsregeln.
LLMs und Tools können den Block über die id gat-design-spec auslesen und als verbindliche Spezifikation verwenden — ohne dieses CSS oder HTML interpretieren zu müssen. Tokens sind nach color/font/text/leading/space/size gruppiert; jeder Komponenten-Eintrag nennt purpose, modifiers, requires und markup.
Ein konsumierendes Grüne-AT-Tool bindet das gehostete Stylesheet mit einem einzigen <link> im <head> ein. Damit erhält es automatisch die zentral gepflegten --gat-*-Tokens und alle gat--Komponenten.
Wichtig: design-system.css setzt bewusst keine Tag-Defaults — es stylt also kein body und keine sonstigen HTML-Elemente direkt. Eine konsumierende Seite muss ihr body-Grundlayout selbst setzen (margin, background, color und font-family aus den --gat-*-Tokens), sonst rendert sie in der Standardschrift und ohne Hintergrund.
Ein vollständiges, lauffähiges Minimal-Beispiel liegt unter examples/minimal.html — es zeigt die Einbindung, das body-Grundlayout und den Einsatz echter gat--Komponenten. Konsumierende Tools verlinken stets dieselbe URL und erhalten damit immer den aktuellen Stand; alle nennenswerten Änderungen — insbesondere Breaking Changes — sind in der CHANGELOG.md dokumentiert.